Arbeitspakete

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AP2 Eine gemeinsame Wissensbasis schaffen
Welches sind die wesentlichen Merkmale der verschiedenen Planungssysteme? Was sind ihre Gemeinsamkeiten, worin unterscheiden sie sich? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, werden im ersten Schritt alle relevanten Informationen systematisch zusammengeführt, zentral aufbereitet und in vergleichbarer Form dokumentiert. In gemeinsamen Workshops lernen die Projektpartner die unterschiedlichen Systeme kennen und können bereits Anforderungen an die Rauminformationen aus planerischer Sichtdiskutieren. So steht als Ergebnis ein breites gemeinsames Verständnis der jeweils anderen Planungssysteme.

AP3 Planung und Konzeption des sächsisch-tschechischen Rauminformationssystems
Wer sind die Zielgruppen des geplanten Systems? Welche Anforderungen haben die zukünftigen Nutzer des Rauminformationssystems? Wie sind die technischen, fachlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen? Welche Daten und Dienste stehen in welcher Form zur Verfügung? Aus der Beantwortung dieser Fragen erarbeiten die Projektpartner gemeinsam ein detailliertes Anforderungsprofil für das sächsisch-tschechische Rauminformationssystem. Sie bereiten die erforderlichen Daten ihrer jeweiligen Region entsprechend den Vereinbarungen auf und stellen sie in geeigneter Form für das System bereit. Darüber hinaus werden Absprachen zu einheitlichen grafischen Darstellungen der Daten im Rahmen dieses Arbeitspakets getroffen. Parallel erfolgt ein kontinuierlicher Austausch und Abgleich mit anderen Projekten, insbesondere einem Ziel3-Projekt, in dem Methoden entwickelt werden, die eine grenzüberschreitende Datenharmonisierung ermöglichen.

AP4 Technische Realisierung
Die Umsetzung des internetbasierten sächsisch-tschechischen Rauminformationssystems erfolgt entsprechend des erarbeiteten detaillierten Anforderungsprofils. Im Rahmen dieses Arbeitspaketes erfolgt der Aufbau der technischen Infrastruktur, die Realisierung der Benutzungsoberfläche des Systems sowie die Einbindung der Daten durch Visualisierungsdienste. In GIS-Workshops und Gesprächen begleiten die Projektpartner alle Realisierungsschritte. So fließen aktuelle Erkenntnisse zeitnah und aufeinander abgestimmt in das System ein.

AP5 Modellprojekte
In Modellprojekten, die zentrale und „typische” raumplanerische Aufgaben behandeln, wird das neue Rauminformationssystem erprobt: •In der Region Karlsbad werden wirtschaftliche Entwicklungspotenziale aufbauend auf dem Rauminformationssystem analysiert und verglichen.• Die Region Oberes Elbtal/Osterzgebirge entwickelt ein Ausgleichsflächenkonzept für Retentionsräume der Elbe.• Die Schnittstelle von der Regionalplanung zur kommunalen Planung ist Thema des Regionalen Planungsverbandes Oberlausitz-Niederschlesien, hier werden ausgewählte Kommunen eingebunden.

AP6 Öffentlichkeitsarbeit
Wichtig für die spätere Anwendung des Systems in der Praxis ist eine frühzeitige Information und Einbeziehung der potenziellen Nutzer, wie regionale und kommunale Planungsbehörden. Für die Öffentlichkeit werden ebenfalls Informationen zielgruppengerecht aufgearbeitet.

AP7 Projektmanagement und Koordination
Das Sächsische Ministerium des Innern als Leadpartner übernimmt mit Unterstützung des externen Projektmanagements Infrastruktur & Umwelt die fachliche und finanzielle Koordination des Projektes. In enger Abstimmung mit allen Projektbeteiligten werden die Vorgaben des Ziel3-Programms eingehalten und das Projektvorhaben gesteuert und umgesetzt.