Modellprojekte

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Modellprojekte

Laut Projektplan sind drei Modellprojekte, die zentrale und „typische“ raumplanerische Aufgaben behandeln, vorgesehen. In diesem Zusammenhang wird das neue Rauminformationssystem erprobt:

1. In der Region Karlsbad werden wirtschaftliche Entwicklungspotenziale aufbauend auf dem Rauminformationssystem analysiert und verglichen.

2. Die Region Oberes Elbtal/Osterzgebirge entwickelt ein Ausgleichsflächenkonzept für Retentionsräume der Elbe.

3. Die Schnittstelle von der Regionalplanung zur kommunalen Planung ist Thema des Regionalen Planungsverbandes Oberlausitz-Niederschlesien, hier werden ausgewählte Kommunen (Ebersbach-Neugersdorf, Seifhennersdorf, Varnsdorf, Rumburg, Jiříkov) eingebunden.

1. Modellprojekt: Gebietsstudie von Bergregionen

Projektziele (Konzept)

  • Die Konzeption der möglichen Entwicklung der Berggebiete des Bezirkes aufbauen
  • Ausführlich die Flächen der überörtlichen Bedeutung aus den Prinzipien der Gebietsplanung des Bezirkes Karlovy Vary kontrollieren
  • Prüfung der Nutzbarkeit des Sächsisch-Tschechischen Rauminformationssystems erbaut im Rahmen von CROSS DATA

    Zeitliche Einordnung (Zeitschiene)

    • Laufzeit:  01/2011 – 12/2012
    • 5 Etappen

    1. Forschungen und Analysen bis 30.06.2011
    2. Präzisierung der Vergabe bis 31.08.2011
    3. Lösungsvorschlag bis 31.03.2012
    4. Beglaubigung bis 31.08.2012
    5. Reinschrift der Lösung bis 30.11.2012

    Studie: unter Rubrik "Ergebnisse" zum Download

    Präsentation der Studie zum Download

    2. Modellprojekt: Entwicklung eines regionalen Retentionsraumausgleichsflächenkonzeptes für die Elbe in der Planungsregion Oberes Elbtal/Osterzgebirge

    Ausgangslage
    Werden bei Baumaßnahmen in Flussauen (z. B. Brücken, Verkehrswege) Hochwasser-Rückhalteräume zerstört, so sind diese bei vielen Vorhaben entsprechend den Vorgaben aus Regionalplanung und Wasserrecht ausgleichspflichtig, damit sich die Hochwassergefahr für die Unterlieger am Fluss nicht erhöht. An der oberen Elbe besteht jedoch für Bauträger, die dieser solidarischen Ausgleichs-verpflichtung nachkommen wollen, eine schwierige Ausgangslage. Die Elbaue ist teilweise sehr schmal, vorhandene Weitungen oft dicht besiedelt. Es ist daher schwer, geeignete Räume für einen Ausgleich zu finden, insbesondere dann, wenn sich die Suche nur auf das Gebiet der Kommune erstreckt, wo die Zerstörung von Rückhalteraum erfolgt.

    Projektziele
    Um die Erfüllung der Ausgleichsverpflichtung, die sich sowohl auf das Wasserrecht als auch auf Festlegungen des Regionalplans Oberes Elbtal/Osterzgebirge gründet, zu erleichtern, soll ein regionaler Ausgleichsflächenpool geschaffen werden. Mögliche Ausgleichsflächen sollen in dem im Rahmen des CROSS-Data-Projektes im Aufbau befindlichen deutsch-tschechischen Rauminformationssystem dokumentiert, die Information für Vorhabensträger zugänglich gemacht und für eine künftige raumordnerische Sicherung in Form von Vorrang- und Vorbehaltsgebieten Hochwasservorsorge aufbereitet werden. Die Datenbasis für das Projekt ist eine im Auftrag des damaligen Regierungspräsidiums Dresden im Jahr 2006 erstellte Studie zu rückgewinnbaren Retentionsräumen.

    Zeitliche Einordnung (Zeitschiene)

     

     

    Zeitraum

    Aktivität

    Sep 2010

    Dokumentation der potenziellen Rückgewinnungsflächen,
    Abgleich mit Bauleitplanung,
    Abgleich mit Regionalplan

    Okt 2011

    Expertenworkshop in Radebeul

    Mär 2012

    Anhörung von Wasserbehörden

    Dez 2012

    Erstellung Rechtsgutachten

    Mär 2013

    deutsch-tschechischer Workshop in Dresden

    Apr 2013

    Darstellung von potenziellen Rückgewinnungsflächen im neuen Rauminformationssystem

    Peter Seifert, Regionaler Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge (siehe Kontakt)

    Weiterführende Informationen

    3. Modellprojekt: Grenzübergreifende Kooperation Zielraum Ebersbach-Neugersdorf, Seifhennersdorf,Varnsdorf, Rumburg, Jiříkov

    Projektziele (Konzept)
    Im Modellprojekt soll die thematische Anwendung des Rauminformationssystems (RIS) durch die Kommunen erprobt werden. Die Erprobung beinhaltet die Zusammenführung und kartographische Aufbereitung der für die Ermittlung potenzieller Gewerbeflächen erforderlichen Daten nach einheitlichen Kriterien.
    Das Modellprojekt dient dazu, die Arbeiten im RIS in der Gesamtheit der Arbeitsschritte zu verdeutlichen.
    Das Ziel besteht in der Erprobung der im RIS eingestellten Daten hinsichtlich der Eignung für bestimmte kommunale Planungsaufgaben.